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Mithilfe der Einpresstechnik erzeugen wir einen höchst robusten und schmutzsicheren Leiterplattensteckverbinder, der Vibration, Schock, Gas, Feuchte, Nässe und Staub überwindet. Robuste Steckverbinder für Leiterplatten in Einpresstechnik haben eine zehnmal bessere Ausfallrate (FIT-Rate) als automatisiert gelötete Steckverbinder für Leiterplatten. Sie werden beispielsweise in Airbag Systemen, ABS und ESP Modulen eingesetzt, da die Signalübertragung in diesen Anwendungen unter keinen Umständen ausfallen darf.
Wie? Einpresstechnik erzeugt mit geringer Einpresskraft höchste Haltekräfte zwischen Steckverbinder und Leiterplatte. Beim Einpressen wird ein Einpressstift mit größerer Diagonale als der Lochdurchmesser in ein durchkontaktiertes Loch in der Leiterplatte gepresst. In der Einpresszone ist der Steckverbinderstift flexibel, damit die Leiterplatte durch physikalische Kräfte beim Einpressvorgang nicht verformt wird. Es entsteht eine Kaltverschweißung zwischen Kontaktstift und metallisiertem Leiterplattenloch: eine gasdichte, korrosionssichere, niederohmige und elektrisch gut leitende mechanische Verbindung, die sich auch für den Verguss eignet. Sie wird darüber hinaus in der DIN EN 60352-5 spezifiziert und bleibt auch bei sehr hohen mechanischen und thermischen Belastungen, wie Vibration, Biegung, Feuchte, Staub und Veränderungen der Temperatur kontaktsicher und hält sogar Beschleunigungsbelastungen durch Schock von bis zu 200 G stand. G-Kräfte definieren Belastungen, die aufgrund von Veränderungen der Größe und/oder Richtung der Geschwindigkeit auf den menschlichen Körper, einen Gebrauchsgegenstand oder ein Fahrzeug einwirken. Zum Vergleich: Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wirkt auf eine Raumkapsel eine G-Kraft von rund 7 G.